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Rembrandt Bugatti

Rembrandt Bugatti – Der Bildhauer
Verein der Freunde der Nationalgalerie
Staatliche Museen zu Berlin
2014

Der herausragende italienische Bildhauer Rembrandt Bugatti (1884–1916) galt lange Zeit als ein „bekannter Unbekannter“. Mit der ersten musealen Einzelausstellung, die ihm die Alte Nationalgalerie im Sommer 2014 widmete, hat sich die öffentliche Wahrnehmung des Künstlers grundlegend geändert. Für diese spektakuläre Wiederentdeckung entwickelte Stan Hema ein umfassendes Kommunikationskonzept, das nicht nur Kunstinteressierte, sondern ganz gezielt auch Tierliebhaber und Kinder anspricht. Die Gestaltung der Kampagne interpretiert den für Bugatti typischen Schaffensprozess: Er schuf seine Plastiken in einem einzigen Arbeitsgang in direkter Übertragung vom Auge zur Hand. Die Ausstellung ist eine Sensation, schrieb die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Sie zog in nur vier Monaten fast 120.000 Gäste an.

Bugatti ist ein Meister des genauen Hinsehens. Für ihn ist alles wert, genau beobachtet zu werden. Die Motive und Farben der Plakate greifen diese Intensität auf.

Zum Ausstellungsbeginn eroberten Rembrandts Tiere Berlin. In einer Guerilla-Aktion bevölkerten 5.000 Panther und Nilpferde die Stadt.